Wissenswelt · Korn & ErnährungDe Vrouw Johanna · Emden
Was wächst auf dem Feld?
Getreide verstehen
Ein Korn ist klein – aber voller Energie. Lernen Sie die wichtigsten Getreidearten kennen und entdecken Sie, warum der Müller nicht aus jedem Korn dasselbe Produkt macht.
Fünf Körner im Vergleich
Ähren, Rispen und ihre Körner
Weizen
Triticum aestivum
Reife Weizenähre mit dicht sitzenden Ährchen und kurzen Grannen. Zum Vergrößern antippen.
Ein Verwandter des Weizens. Das Korn sitzt fest in einer Hülle und muss vor dem Mahlen entspelzt werden.
Produkte: Brot, Gebäck, Grieß
Merkmal: lange, lockere Ähre
Geschmack: leicht nussig
Unter der Schale
Was steckt in einem Getreidekorn?
Schale & Aleuronschicht
Sie schützen das Korn. Hier sitzen viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Beim Sieben werden Teile davon zur Kleie.
Mehlkörper
Der größte Teil des Korns enthält vor allem Stärke und Eiweiß. Aus ihm entsteht der Hauptanteil des Mehls.
Keimling
Aus ihm wächst eine neue Pflanze. Er enthält Fette, Eiweiß, Vitamine und Enzyme.
Vollkorn bedeutet: Alle Bestandteile des gereinigten Korns – Mehlkörper, Schale und Keimling – sind im gleichen Verhältnis enthalten wie im ganzen Korn. Die Mehlfarbe allein sagt darüber wenig aus.
Mahlen oder pellen?
Zwei verschiedene Arbeiten
Der Schrotgang
Zwischen Läufer- und Liegerstein wird Getreide zerkleinert. Je nach Einstellung und anschließendem Sieben entstehen Schrot, Grieß oder Mehl. Die Johanna besitzt zwei Schrotgänge.
Der Peldegang
Der Peldegang mahlt Gerste nicht zu Mehl. Er entfernt durch Reibung die feste Hülle und rundet das Korn – so entstehen Graupen. Die Johanna besitzt einen Peldegang.